Alles began sehr früh am Morgen am Ulmer HBF. Da mein Vater ebenfalls zum Frankfurter Flughafen musste (jedoch nach Singapur), ermöglichte er mir eine 1. Klasse Fahrt im ICE! Dadurch waren wir in nur 2 h in Frankfurt. Von der Zugfahrt hab ich jedoch kaum etwas mitbekommen, da ich nur geschlafen hab 😀 Die Nacht davor war nämlich nicht gerade die längste …

Am Flughafen verlief eigentlich alles reibungslos. Ich hatte einen guten Sitz am Fenster gebucht und mein Gepäck -jetzt kommt’s- wog nur 18kg 😀 Darüber bin ich sehr sehr stolz!

Aufgrund meines super Daddys, verbrachten wir dann die restlichen zwei Stunden in der Business Lounge der Lufthansa, trinken und aßen uns ein letztes Mal kostenlos durch das tolle Buffet.
Hierbei gab es noch die letzten und sentimentalen Gespräche mit meinem Daddy und einige Telefonate wurden „abgearbeitet“ 😀

Dann war es soweit … ich stieg das erste Mal alleine in einen Flieger. So aufgeregt war ich selten in meinem Leben. Es war aber nicht die Angst es nicht hinzubekommen, sondern eher eine rießen große Freude auf das, was nun bald folgen würde. Ihr müsst wissen, dass ich es wirklich liebe zu fliegen. Neue Leute kennenlernen, ekliges Essen serviert bekommen und sich durch etliche aktuelle Kinofilme durchklicken. Ich liebe es!

Sehr toll war auch, dass in meiner Dreier-Reihe im Flieger der mittlere Sitz frei war und mein Nachbar Ricardo und ich uns diesen Stuhl zum entspannen teilen konnten. Dieser besagte Nachbar war ein echt netter Kerl aus Holland, mit dem ich viel gelacht und geredet hab. Bis zu dem Punkt, dass wir nach 3 Stunden völliger Erschöpfung eingeschlafen sind.

Der Flug war ganz angenehm – auch obwohl es einige Windböen gab, bei denen man kurz das Gefühl hatte zu sterben. Die wirklich Angst an dem ganzen Spektakel folgte dann aber, als die Stewardesse uns einen Bogen austeilte, auf dem wir unverständliche Fragen ausfüllen mussten. Mein Nachbar und ich schauten uns nur fragend an und lachten los. Letztendlich war das ja noch nicht das Schlimmste – das sollte erst bei der Passkontrollte in Washington folgen. Dort wurde ich nämlich aufs Schlimmste ausgequetscht. Es war so gut wie niemand dort, der sich noch anstellte, somit hatte der gute Mann sehr viel Zeit mich bis ins kleinste Detail auszufragen. Es began bei „Was machen Sie hier in DC“ bis zu „Sie wollen mir erzählen, Sie können sich nicht mehr an das genaue Datum Ihres letzten Aufenhalts hier in den Staaten erinnern? Nicht mal mehr den Monat?“ Ich bin fast gestorben!!

Am Ende jedoch ist alles gut gegangen und ich bin wohlbehalten und totmüde in meinem Apartment angekommen. Dort erwarteten mich auch bereits meine Mitbewohnerinnen, Eva und Anna. Wir hatten uns noch so viel zu erzählen, dass ich nach weiteren Stunden danach einfach nur tot ins Bett gefallen bin.

Heute folgt direkt ein Shoppingtag in der Mall – mal sehen was dort auf mich zukommt …

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