Nachdem ich den Beitrag mit dem Hurricane unbedingt vorziehen wollte, kommt hier auch schon mein nächster Beitrag aus dem großartigen Amerika.

Unglaubliche letzte Woche in DC kann ich nur sagen! Man kann nicht glauben, wie schnell die Zeit hier vergeht. Es ist, als wär ich erst gestern angekommen und schon wieder steige ich in den nächsten Flieger. Ich vermiss meine Leute ind DC aber irgendwie jetzt schon – Ich wurde jedoch mit einer genialen Party verabschiedet!!

Doch fangen wir von vorne an: eine Freundin von mir aus Ulm, Jessy, macht ganz in meiner Nähe ein Jahr ihr Au-Pair. So ein Zufall als wir rausfanden, dass zwei Mädels aus Ulm sich in DC wiedertreffen sollten. Wir entschlossen also zusammen feiern zu gehen! Ein Kumpel von mir hat eine Wohnung mitten in der Stadt DCs und er lud uns ein, bei ihm zu übernachten. Mit einer weiteren Freundin machten wir uns zu viert auf den Weg, die Stadt unsicher zu machen – und es war ein ERFOLG! Wir fanden uns in einem großen Club wieder, mitten in Downton DC – 6 Floors, eine große Vielfalt an Musik (D3FM :D) und Menschen unterschiedlichster Kulturen. Wir tanzen uns die Seelen aus dem Leib, auch wenn es sehr eng gegen Ende wurde. Wir hatten eine jede Menge Spaß, die Mädels konnten endlich mal wieder ausgehen und ihre High Heels auspacken 😉

Weiter will ich hier jedoch aus nicht auf die Partynacht eingehen! 😀

Nach unserer Clubnight lud uns mein Kumpel Paul noch auf die Dachterasse seiner Wohnung ein und ‚kochte uns‘ – wie er sagte, noch etwas zu essen. Im Endeffekt gab es dann Tiekühlpizza, Meatballtaschen und Chickennuggets aus der Mikrowelle 😀 Aber immerhin durften wir diese ‚Delikatessen‘ eingekuschelt in warmen Decken, bei Nacht über den Dächern DCs genießen. Ein einmaliges Erlebnis. Und hierbei noch ein kleines Dankeschön an Jessy und Franzi für den tollen Abend!

Die tatsächliche Abschiedsparty fand am vergangenen Freitag in Baltimore statt. Mit fast all meinen Freunden, die in meiner Nähe gewohnt haben. Ich sag nur, die Nacht was L-E-G-E-N-D-Ä-R !

Vorgeglüht in einer halben Villa mit Pool, um danach die Hafenclubs und Bars in Baltimore unsicher zu machen. Als Fazit kann ich nur sagen: Ich liebe es dort feiern zu gehen – nicht vergleichbar mit unseren Clubs und Bars. Manche Bars hatten Live-Bands, andere waren schon total im Halloween Fieber und in manchen Clubs konnte man einfach nur abtanzen. Diese Nacht werd ich so schnell nicht mehr vergessen. Eine sehr gelungene Abschiedsparty muss ich sagen. Mit ein paar kullernden Tränen, vielen Umarmungen und viel Herzschmerz endete diese Nacht um 3:30 Uhr morgens.

Die Nacht war kurz, zu kurz! Um 6:30 Uhr klingelte mein Wecker viel viel zu laut und es hieß – zu Ende packen und ab in den Shuttle Bus Richtung Flughafen! Sobald ich mich von meinen Mädels im Apartment verabschiedet hatte, saß ich auch schon alleine in diesem Bus. Die Straßen hatten so viele Schlaglöcher, dass die einstündige Fahrt zur Achterbahnfahrt wurde – mir war kotzübel. Ich dachte wirklich ich schaff es nicht zum Flughafen 😀

Im Endeffekt hab ich es dann aber doch geschafft und stieg total übermüdet ins Flugzeug und schlief sofort ein. In Houston, Texas angekommen – strahlte mir die Sonne nur so entgegen. Ich fühlte mich sofort pudelwohl. 30 Grad Celsius, keine Wolke am Himmel und vorallem: keine Spur von Hurricane Sandy! Hier wollte ich nicht mehr weg …

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