image(6)In Houston durfte ich zum krönenden Abschluss auch noch mein erstes Thanksgiving in einer amerikanischen Familie feiern. Das war eine riesen Ehre für mich, da dieses Fest ja eigentlich ein Familienfest ist. Dennoch nahm die Familie von Rey (ein Freund von mir) mich mit offenen Armen in ihren Familienkreis auf. Es gab alles was das Herz begehrt: einen gigantischen Truthahn, Kartoffelbrei, Mais, Bohnen, Stuffing (das ist wie die Füllung des Truthahns) und leckere Soße. Vor dem Essen wurde traditionell gebetet und jeder am Tisch musste zwei Dinge aufzählen, für die man persönlich dankbar ist. Das trickreiche dabei ist jedoch, dass Dinge nicht zweimal aufgezählt werden durften. Wurde also „Familie und Freunde“ schon gesagt, durfte man das nicht mehr verwenden. Es war ein riesen Spaß, da dem Kleinestem am Tisch nichts mehr einfiel. Überraschenderweise war er am Schluss dann für seine Bildung dankbar? Woher das auch immer kam, wir waren alle positiv überrascht und ließen uns das Festmahl schmecken.

image(3)Am nächsten Tag hieß es von allen Abschied zu nehmen. Trauriger ging es wohl nicht. Ich hatte mir so viel aufgebaut und musste alles nun verlassen. Es war schwer aber man weiß ja nie, was die Zukunft so bringt – also sah ich es positiv.

Somit flog ich am Freitag nach New York, wo ich auf meine Mutter treffen sollte. Es war ein überwältigendes Gefühl endlich wieder ein Familienteil in den Armen zu halten. Ich hab mich gefreut wie ein kleines Kind 😀

image(2)Wir hatten ein wunderschönes Hotel, mitten im Broadwaybezirk. Nur einen Block vom Time Square entfernt – besser gings nicht. Alles in New York war schon herrlich dekoriert. Somit kam ich ziemlich schnell schon in Weihnachtsstimmung. Schaufenster wollten Schaufenster übertreffen und jede Straße war anders dekoriert. In einigen Straßen war noch kaum etwas von Weihnachten zu sehen, andere wiederum protzten nur so damit. Ihr müsst wissen, ich liebe die Weihnachtszeit. Davon bekomm ich immer ein wohliges, warmes Gefühl im Herzen und jaaaa ich zieh mir jedes Jahr aufs neue die alten Weihnachtslieder rein! Ich kann’s einfach nicht lassen.

DSC08474Abgesehen von der tollen Weihnachtsdeko, ist New York zur Weihnachtszeit auch noch berühmt für’s Schlittschuhfahren im Central Park. Wir hatten dazu zufälligerweise auch noch den sonnigsten Tag erwischt und ließen uns auch von den hohen Preisen nicht abschrecken. So zogen wir also unsere geliehenen Schuhe an und fuhren drauf los. Es waren echt viele Leute da und in der Mitte der Bahn gab es einen Anfängerkurs für Kinder.

DSC08452Nach einer Weile hatten wir dann aber keine Lust mehr nur im Kreis herum zu fahren. Wir fingen an Pirouetten zu machen oder rückwärts zu fahren – doch das gefiel den Aufsehern gar nicht. Jedes Mal wurden wir angeschnauzt, dass wir doch bitte einfach nur vorwärts fahren sollen. Auch das Fotografieren auf dem Eis war verboten… eigentlich war so ziemlich alles verboten was Spaß gemacht hat. DSC08446Ich mein, die Kulisse war schon einizigartig, mitten im Central Park, umgeben von Hochhäusern Eislaufen, aber dauernd nur im Kreis zu fahren, ohne mal Quatsch zu machen ist doch langweilig! Ich kann nur sagen: einmal und dann reicht’s auch!

Nach dem „anstrengendem“ Eislaufen entschieden wir uns, eine Kutschfahrt durch den Park zu machen. DSC08513Auch wenn wir den Preis von $50 auf $40 runter gehandelt hatten, fand ich das für 20 Minuten Kutsche fahren zu teuer. Aber wir dachten uns: den Spaß sollte man doch Mal gemacht haben. Jedoch entpuppte sich das Ganze letztendlich als eine 10 Minütige Fahrt, bei der der Kutschfahrer vor sich selbst hin ein paar Daten und Fakten über New York erzählte. Ich sag euch nur eins: das Geld lohnt sich hier nicht zu investieren! Nehmt die Scheine und geht dafür lieber shoppen, da habt ihr mehr davon!

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Am Abend gingen wir dann noch in Hell’s Kitchen Abendessen und gönnten uns noch ein paar Cocktails in einer Jazzbar. Diese Jazzbar kann ich euch im Gegensatz zu der Kutschfahrt wärmstens empfehlen! Sie heißt „Swing 46“ und kostet pro Person $12. Man setzt sich an einen Bartisch in diesem zeitgetreuen Raum und jede halbe Stunde treten bis 24 Uhr verschiedene Künstler auf. Die Sänger könnten unterschiedlicher nicht sein und jeder einzelne hat seinen eigenen Charme den Klang des Jazz rüber zu bringen. Eine Zeitreise in die alten Zeiten, in der ich mich persönlich unglaublich wohl gefühlt hab. Eine super Möglichkeit aus dem stressigen Alltag New Yorks für einen Abend zu entkommen. Einfach nur mitswingen!

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Natürlich darf bei einem New York Aufenthalt auch die Museumskultur nicht fehlen. DSC08527Wir entschieden uns für das Guggenheim Museum, das wir ganz stolz mit der Subway erreicht hatten. Auch hier waren die Aufseher sehr streng, was das Fotografieren anging. DSC08530Doch wenn man das Foto bereits gemacht hatte, dann hatte man sein Foto trotzdem. Wir kamen pünktlich zu einer großen Schwarz-Weiß Picasso Austellung. Ich persönlich interessierte mich jedoch mehr für die außergewöhnliche Architektur des Guggenheim Museums. Ich hatte das Gebilde ja bereits schon in einigen Filmen begutachtet, doch live imponierte es mir noch mehr.

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Da ich ja New York auch ausgewählt hatte, um meinen Geburtstag dort zu feiern, darf ich das hier natürlich auch nicht auslassen. Ich feierte meinen Geburtstag in Wirklichkeit 32 Stunden. 6 Stunden mehr als sonst, da ich auch noch nach deutsche Zeit feierte. Somit hatten wir die Möglichkeit nicht nur in einem Restaurant zu sagen, ich hätte Geburtstag. DSC08580

DOCH DAS WAR EIN FEHLER!Ich bekam in meinem Leben noch nie so viele Ständchen gesungen. Die Kellner gaben wirklich immer alles! DSC08586Sprangen wie Cheerleader durch die Gegend, feuerten die Leute an und wollten mich vor dem gesamten Restaurant zum Tanzen bringen. Am Ende der Peinlichkeit bekam ich dann fast immer ein Desert geschenkt. Von Schokokuchen mit Kerze bis Eis mit Wunderkerze war alles dabei. Das hat man also davon, wenn man in Amerika sagt, man hat Geburtstag. Man wird behandelt wie eine Königin.

Zu meinem Geburtstag lud mich meine Mutter noch in eine Broadway Show ein. DSC08616In DIE Broadway Show zur Weihnachtszeit in NY, „The Rockettes“. Eine unglaubliche Tanzgruppe, bestehend aus 20 weiblichen Tänzerinnen, die so perfekt getanzt haben, dass ihre Bewegungen zu 100% synchron waren! Sowas hab ich noch nie gesehen! Eine unglaubliche Show, mit 3D Effekten! Eindeutig sehenswert.

Außer den Rockettes hab ich noch „Rock of Ages“ und „Chicago“ gesehen. Wenn man in New York ist, sind Broadway Shows einfach ein MUSS! Und wir konnten einfach nicht aufhören, uns welche anzusehen!

DSC08840Dadurch, dass wir auch im „Theater District“ gewohnt haben, kam es auch häufiger vor, dass uns Berühmtheiten wie Al Pacino vor die Nase liefen. AL PACINONach einer Weile sagte meine Mutter nur noch, wenn wir einer Menschenmenge Fotografen vorbei liefen: „Halt die Kamera drauf, es ist bestimmt wieder jemand Berühmtes!“

Wenn wir schon bei den Stars sind, komm ich auch gleich zu dem Berühmtheiten-Überlauf vor dem Rockefeller Center. Dort sollten ausgerechnet in der Nacht meines Geburtstages die Lichter des Baumes angemacht werden. Nachdem wir stundenlang in der eiseskälte anstanden, um überhaupt noch etwas zu sehen, performten Stars wie Mariah Carey, Cee Lo Green oder Victoria Justice auf der Bühne. Nach einier gefühlten Ewigkeit wurden dann auch endlich die Lichter des Rockefeller Weihnachtsbaums angemacht – WUNDERSCHÖN!

Wenn ihr mit dem Lesen noch nicht aufgegeben habt, dann kann ich euch noch von meinem Besuch in Chinatown und Little India erzählen. Endlich in einer Umgebung, in der nicht alles so unglaublich überteuert war! Es war so eine Erleichterung endlich Mal wieder ein Mittagessen für 8€ zu bekommen und Souvenirs, die nicht so teuer waren wie am Time Square.

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Es gab dort aber auch echt widerliche Läden, die sich Feinkostläden oder Heilmittelläden nannten. Frittierte Käfer und Unterwassertiere, eingelegte Algen und Pflanzen oder getrocknete Fische – dort gab es all die widerlichsten Dinge, die man sich nur vorstellen kann. Seid froh, dass es noch nicht möglich ist, Gerüche aufzunehmen und euch zu schicken! BÄÄÄH! Meine Mutter fands total interessant und rannte glücklich im Laden herum…

DSC08903Zu meinem Geburtstag bekam ich von meinen Freunden an der Rezeption im Hotel eine Sightseeing-Bus-Tour und eine Schifffahrt geschenkt! So unglaublich lieb, ich hätte sie vor Freude umarmen können! Es war zwar echt kalt auf dem Doppeldecker-Bus oder auf dem Schiff, aber wir genoßen es in vollen Zügen. So kann man New York halt auch mal, ohne viel zu laufen, entdecken!

Ich danke euch dafür, dass ihr mich auf meiner bisherigen Reise so tatkräftig begleitet habt. Ihr gebt mir Kraft weiterzumachen! Ich freu mich, euch jetzt erstmal alle endlich wiederzusehen und in die Arme zu nehmen! Meine Reise geht im Januar weiter – es beginnt die Europa-Reise. Ich bin schon total gespannt und aufgeregt. Drückt mir die Daumen, dass alles gut geht!

LOVELOVEBis dahin: FROHE WEIHNACHTEN UND EINEN GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR! // MERRY CHRISTMAS AND A HAPPY NEW YEAR! <;;3

In liebe, eure Caro!! XOXO</p

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