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Lissabon hat mich verzaubert. Eine unglaublich vielseitige Stadt, die so viel zu bieten hat, dass ich mich selbst darin verlieren könnte. Ich hatte zuvor in Sevilla Bekanntschaft mit Agnes gemacht, die Lissabon in und auswendig kannte. Sie hatte mir schon im Voraus die Stadt so schmackhaft gemacht, dass ich es kaum mehr abwarten konnte selbst dort anzukommen. Sie erzählte mir von vielen versteckten Orten und Plätzen, die ich jetzt an euch weitergeben werde.

Diese Stadt Portugals war nicht nur aufgrund ihrer Schönheit etwas Besonderes für mich, ich erfuhr dort auch meine erste Couchsurfer Erfahrung! Mein Host war Geert. 24 Jahre alt, eigentlich aus Holland, studiert momentan für zwei Semester in Lissabon mit dem Erasmus Programm. Schon Monate im Voraus nervte ich ihn mit meinen vielen Fragen und er beantwortete sie jedes Mal mit liebevoller Ausführlichkeit. Eine Woche vorher hatte er mir dann nochmal einen kleinen Schock verpasst, als er mir mitteilte, dass er spontan nach Holland geflogen sei und an meinem Ankunftstag gar nicht da sein würde. Ich: Panik. Er: Alles gut. Er meinte, er hätte ganz nette Mitbewohner, die mir die Tür öffnen würden und ich könne dann die erste Nacht sogar in seinem Bett schlafen. Das beruhigte mich ein wenig und der Tag konnte kommen.

??????????Mit der Adresse in der Hand, den schweren Koffer hinter mir herschleifend lief ich durch eine tolle Gegend Lissabons, Alameda. Mich empfing ein riesiger Wasserfall-Brunnen mit Grünanlage davor. Der Haken: es ging steil den Berg hinauf, sowie fast in ganz Lissabon.

An Geerts Haustür angekommen fiel mir auf, dass er mir gar nicht gesagt hatte, wo ich klingeln sollte. Also entschied ich unter den 20 Klingeln einfach mal ein paar gleichzeitig zu drücken und die Türe öffnete sich. Gleich im Erdgeschoss empfing mich Brigitte mit offenen Armen und nahm mir meine Anspannung mit „ Keine Angst, ich kann deutsch“. Erleichtert kam ich in die Wohnung und lernte ihren Freund Alex kennen. Beide aus Österreich, beide super lieb, beide können deutsch. Ich fühlte mich gleich wohl.

??????????Keine halbe Stunde später fragten mich die Beiden, ob ich nicht Lust hätte mit ihnen etwas trinken zu gehen. Die Rede war von „Chafariz do Vinho“, einem ehemaligen Brunnen, der in ein edle Weinbar umfunktioniert wurde. Die Lokation an sich machte diesen Ort schon so besonders und dann wurden noch über 300 verschiedene Weine angeboten. Die meisten aus der Portugal-Region und wirklich preiswert. Wir genossen dazu noch kleine Tapas wie Käse, Oliven und Meeresfrüchte. Ein einmaliges Ambiente. Auch unsere Bedienung war wirklich nett und fürsorglich. Der Ort ist nicht einfach zu finden, aber es lohnt sich ihn aufzusuchen! Ein kleiner Geheimtipp!

Am nächsten Morgen erkannte ich dann die wahre Schönheit des Apartments, in dem ich nun 8 Tage wohnen durfte. Die Wohnung war einfach RIESIG! Total lichtdurchflutet, große Räume, eine Küche, die bestimmt 5 Meter lang war und neumodische Einrichtung. Ich hatte zuvor mit einer kleinen chaotischen Wohnung gerechnet, in der ich vielleicht ein Plätzchen in einem Eck finden würde, in dem ich schlafen kann. Bei Tageslicht betrachtet wurde die Wohnung noch bezaubernder. Als ich mich dann auf die Suche nach meinen neuen Mitbewohnern machte, fand ich sie auf unserer sonnigen, kleinen Außenterasse wieder. So genossen wir zusammen in der warmen Sonne ein leckeres Frühstück und frischen Kaffee.

Gegen später lernte ich endlich meine Couchsurfer-Host kennen. Er war total hilfsbereit und offen. Zeigte mir gleich seinen Bereich des Kühlschranks und meinte ich kann alles benutzen, was ich möchte. Er hatte sein eigenes Bad mit Badewanne und ein eigenes, ziemlich großes Zimmer und er teilte alles mit mir. Die pure Gastfreundschaftlichkeit. Geert schickte mich auch gleich auf Sightseeing-Tour. Er meinte, bei diesem tollen Wetter sollte ich unbedingt nach Bélem fahren und die besten Pasteis der Stadt essen. ??????????Mit einem Stadtplan in der Hand und vielen Wegbeschreibung machte ich mich Richtung Bélem auf und hatte immernoch keine genaue Vorstellung, was eine Pasteis sein sollte. Dort angekommen empfing mich erstmal ein schöner Garten, der direkt an den Atlantik-Fluss Tejo anschließt. Dann entdeckte ich auch schon dieses berühmte Pasteis-Restaurant, von dem jeder gesprochen hatte. Alles in blau-weiß designt und durch die Menschenmassen vor den Türen kaum zu übersehen: hier sollte es also die angeblich besten Pasteis der ganzen Stadt geben. DSCN3766Als ich an der Reihe war zu bestellen, wusste nicht einmal, wie diese Pasteis aussehen sollten, doch die Frau an der Kasse war so nett und half mir bei all meinen Entscheidungen.

Pasteis ist ein Süßgebäck, das nach einer Art Vanille-Pudding schmeckt, umgeben von leichtem Blätterteig. Unbedingt warm genießen, mit Puderzucker und Zimt besträut. Kaum hatte ich hinein gebissen, wusste ich sofort, warum alle von dieser Köstlichkeit schwärmten. Es schmeckte himmlisch! Für die ganze WG Zuhause hatte ich mir noch gleich eine ganze Stange davon einpacken lassen. Und bereit war ich für die weitere Sightseeing-Tour.

Als erstes begegnete mir daraufhin das Mosteiro dos Jerónimos. Eine berühmte Klosterkirche, die anscheinend ein Must-Do sein soll, ein Weltkulturerbe. Leider war sie an dem Tag, an dem ich dort war, geschlossen. Von außen war das Gebäude aber auch wunderschön anzusehen. Daneben das archäologische Nationalmuseum, ebenfalls ein nettes und prächtiges Gebäude.

Gegenüber von diesen Architekturen befand sich ein weiterer Garten. Diesmal mit einem riesigen Springbrunnen im Zentrum. Alle Gärten, die irgendwelche Wasserspiele oder Seen vorzuweisen haben, haben sowieso in Sekunden mein Herz erobert. Ich liiiiebe alles, was mit Wasser zu tun hat. So auch diese Grünfläche. Vorallem die Größe des Brunnens war enorm und haute mich von den Socken.

Erreicht man das Ende dieses Gartens, kommt man an ein gigantisches Monument. Der Padrão dos Descobrimentos ist das portugisische Denkmal für Seefahrer und Entdecker und ist direkt am Fluss plaziert. Mich hat es ziemlich beeindruckt mit dessen Größe und Schönheit, aber auch mit der detailierten Ausarbeitung des Kunstwerks. Wie es da so steht neben dem Wasser und von der Sonne angeschienen wird, prachtvoll! Ich hab mich sofort verliebt 😀

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Entlang an einem kleinen Hafen spazierte ich weiter am Wasser entlang. Entdeckte in der Entfernung bereits schon die berühmte Torre de Bélem. Ein Wahrzeichen Portugals und ebenfalls UNESCO Weltkulturerbe. Der Turm befindet sich halb im Wasser – halb an Land, direkt an der Tejomündung. DSCN3968Als eines der wenigen Gebäude, die das Erdbeeben Lissabons 1755 überstanden hat, ragt der Turm prachtvoll aus der Stadt hinaus. Ich hatte das Glück, den Turm auch noch bei Sonnenuntergang betrachten zu können – ein Traum. Aber ich glaube die Bilder sprechen für sich!

An diesem Tag hatte ich nicht nur das schöne Bélem neu für mich entdeckt, ich merkte auch, dass Lissabon die erste Stadt war, in der ich nicht in der Landessprache kommunizieren konnte. ??????????Will man dort nämlich sein Spanisch auspacken, wollen einem die Menschen dort einfach nicht zuhören. Bisher kam ich mit meinem Englisch, Französisch oder Spanisch eigentlich immer weiter, aber dieses Mal fühlte ich mich in dieser Hinsicht ein wenig verloren. So unterschiedlich sind Portugisisch und Spanisch eigentlich nicht, nur die Aussprache ist komplett anders. Alles was man sonst als „s“ sprechen würde, spricht man hier in Portugal als ein „sch“. Es klingt alles ein wenig Russisch. Wie ein extremer Dialekt, der ziemlich schwer zu verstehen ist. Ich versuchte wirklich die Sprache ein wenig zu lernen, aber bei „Danke“ hörte es dann auch irgendwie schon wieder auf 😀

??????????Am nächsten Tag erkundete ich jedenfalls einen ganz anderen Stadtteil Lissabons, der Bairro Alto. Er liegt ganz oben auf einem Hügel und dort befindet sich das Szeneviertel Lissabons. Es war zwar tagsüber als ich dort hinging, dennoch gab es hier einiges zu sehen. Mein Tipp um dort hinzukommen und nicht viel Geld dafür auszugeben: Nehmt die Ubahn! ??????????Von dort aus gibt es nämlich eine unterirdische Rolltreppe, die dich direkt bis zur Spitze des Hügels bringt. Eine weitere Möglichkeit wären noch die kleinen Straßenbahnen, die nur dafür da sind, den Berg auf und ab zu fahren. Damit jedoch mitzufahren kostet ein halbes Vermögen.

Dann gäbe es noch die Möglichkeit des berühmten Aufzuges, dem Elevador de Santa Justa. Dieser befindet sich mitten in der Stadt und verbindet den unteren Stadtteil „La Baixa“, mit dem oberen „Bairro Alto“.DSCN4262 Dieser kostet glaube ich allein schon 5€ um hochzufahren. Hat man sich jedoch ein Tagesticket für die Ubahn besorgt (welches 6€ kostet) lohnt sich diese Aufzugsfahrt! Ein super Erlebnis mitten in der Stadt einfach in einen Aufzug zu steigen und ein paar Etagen weiter oben wieder auszusteigen. Voilà und man ist in einem ganz anderen Viertel der Stadt. Aber wie gesagt, lohnt sich nur, wenn man das Tagesticket für die Ubahn hat, sonst meiner Meinung nach zu teuer für eine ein-minütige Fahrt. Die letzte Variante wäre dann natürlich noch, den Berg hochzulaufen, für diejenigen unter euch, die plötzlich die Wanderlust gepackt sollte 😀

Miradoro

Von dort oben hat man eine wahnsinns Sicht auf die ganze Stadt. Es gibt einige Aussichtspunkte in Lissabon, die „Miradores“ (Logischerweise, wenn die Stadt fast nur aus Hügeln besteht). Wunderschöne Ausblicke – und das auch noch umsonst! Im Bairro Alto bin ich zu dem Mirador de San Pedro de Alcántara gegangen. Somit erhält man eine Aussicht über Baixa, das Castelo de São Jorge und auch den Tejo mit seiner Brücke. Wunderschön!

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Als ich den Hügel des Bairro Altos wieder hinab stieg, entdeckte ich eine kleine und glaube auch berühmte Graffitistraße. Hier hatten sich tolle Sprayer aus Lissabon verewigt, um ihren Gedanken freien Lauf zu lassen. Ich hatte meinen Spaß 🙂 Unten angekommen entdeckte ich sogar noch ein Hardrock Café und ich konnte somit meiner Souvenir-Liebe auch gleich nocheinmal nachgehen.

Das Bairro Alto ist ja schon bei Tag sehr schön, jedoch erst in der Nacht erweckt dieses Viertel wirklich zum Leben. In den engen Gassen fängt nämlich ab 23 Uhr das wahre Nachtleben an. DSCN4313Nicht nur die Portugiesen gehen hier unglaublich gerne weg, die Szene besteht auch aus wahnsinnig vielen Erasmus-Studenten. Hier gibt es eine Bar nach der anderen, der unterschiedlichsten Sorten. Es gibt Brasilianische Bars, Cocktailbars, Lounges, Kneipen, Gay-Bars, Restaurants, Karaoke-Bars, Fado-Lokale – einfach für jeden ist was dabei. Die Drinks sind super günstig und alle sind gut drauf. Außer wenn es regnet – dann ist dort so gut wie niemand unterwegs. Ich weis zwar nicht was an Regen so schlimm sein soll, jedenfalls bleiben bei diesem Wetter lieber alle Zuhause.

Meine Lieblingsbar dort ist eine kleine brasilianische Bar „Sentido Proibido“. Ich hatte mich in dem Moment schon in diesen Ort verliebt, als mich Geert dorthin gebracht hatte. Man öffnet die Türen und wir von einer himmlischen Atmosphäre überrollt. Vor einem spielen zwei Männer mit Gitarren fantastische brasilianische Lieder (jeden Abend!) und in einer anderen Ecke bewegen hübsche Frauen rythmisch ihre Hüften. Kerzenschein und nette Menschen sind das „i-Tüpfelchen“ dieses Ortes. Am liebsten würde ich jeden Abend dort verbringen!

Im Bairro Alto trifft man die unterschiedlichsten Menschen, was unglaublich viel Spaß macht. In einer Bar, in der die verrücktesten Cocktails gemixt wurden, trafen Geert und ich eine Truppe von spanischen Frauen oder auch Einheimische wie meinen Freund Andre. Foto(1)Die Gruppe vergrößert sich an diesen Orten automatisch und am Ende zieht man plötzlich mit ganz vielen neuen Leuten durch die Straßen, ohne dass man sie wirklich kennt. Die Bars in diesem Viertel schließen so gut wie alle bereits um 2 Uhr und man geht weiter in das Viertel „Cais de Sol“.

Am nächsten Tag beschlossen Brigitte, meine Mitbewohnerin, und ich uns zusammen die Burg von Lissabon anzusehen, das Castelo de São Jorge. Der Aufstieg hinauf bot uns ja bereits schon eine herrliche Aussicht, als wir einen anderen Miradoro fanden. Hierbei störten wir wohl gerade eines der vielen Fotoshootings, die in Lissabon wohl täglich abgehalten werden. Wir sind nämlich ständig auf diese Shootings getroffen.

Auf der Burg selbst, wurde Ausblick dann jedoch nocheinmal übertrumpft. CasteloDie Aussichtsplattform ermöglicht einen weiten Blick über die gesamte Stadt und den Tejo. Brigitte und ich konnten unsere Finger gar nicht mehr von dem Auslöseknöpfen unserer Kameras lassen, so unfassbar! Die Burg war früher eine Königsburg und ist heute einer der wichtigsten Attraktionen Lissabons. Die Gemäuer an sich, sind meiner Meinung nach nicht unbedingt etwas Außergewöhnliches, doch der Ausblick reist alles raus. Außerdem stehen dort noch alte Kanonen auf jeder BurgseitePortugal und die abenteuerlichen Aufstiege zu den Turmspitzen machten ebenfalls eine Menge Spaß. Auf dem großen Innenhof der Burg, zwischen Büschen und Hecken verstecken sich überall Katzen sowie wunderschöne Pfäue. Nicht nur zwei oder drei, sondern mindestens 20 ihrer Art gibt es dort! Zwischen Restaurant und Toilette spazieren sie herum und zeigen stolz ihre Federn.

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Nach unserem Ausflug auf den Berg, ging es für Brigitte und mich noch Richtung Kathedrale. Die Kirche ist die älteste der ganzen Stadt und ist ein Mix aus romanischen und gotischen Stil. Durch Erdbeben musste die Kirche immer wieder neu restauriert werden, deshalb im Lauf der Jahre auch die verschiedenen Baustile. Sie befindet sich direkt an einem Hang, inmitten von mehreren Hauptstraßen. Brigitte und mir gefielen die großen Eingangstür, aber sonst war es dann halt doch eine Kirche wie jede andere auch. Danach gingen wir uns noch ein wenig die Innenstadt ansehen und machten uns auf geheime Shopping-Mission 😀

Über das Wochenende bekamen Brigitte und Alex dann auch noch Besuch von Christian aus Österreich und so beschlossen wir alle zusammen einen Ausflug zu machen. AusflugDas Erasmus-Programm organisiert öfters Ausflüge in kleine Nachbarschaften oder nähergelegene Großstädte, somit meldeten wir uns für einen Ausflug nach Sintra über Copa de Roca an.

Mit dem Bus früh am Morgen gings los Richtung Sintra. Etwa eine Stunde später kamen wir bereits an dem ehemaligen Wohnsitz einer sehr reichen Familie an, dem Quinta da Regaleira. DSCN4343Ein romantischer Palast mit Kapelle, einem wunderschön angelegtem Park, zahlreiche Statuen, Brunnen, Quellen, Wasserfällen, kleinen Bänken und einer unterirdischen Grotte. Der Spitzname des Ortes war auch „Palace of Monteiro the Millionaire“, da dies der Nickname des ersten Besitzers war. Am Besten gefiel mir dort die unterirdische Grotte, die durch einen alten Brunnen in das tiefe Innere führte. Der Brunnen ist bis heute noch nicht ganz ausgetrocknet und tropfte uns weiterhin nass auf die Köpfe.

Danach ging es in das Stadtzentrum Sintras. Eine wunderschöne, alte Stadt, die bekannt für Gebäck namens „Travesserio und Queijada“ ist. Ich kann nicht in Worten beschreiben, nach was die Beiden genau schmecken. Ich würde wohl auf Vanille und Apfel und Zimt oder Ähnliches tippen. Jedenfalls echt lecker! Unsere restliche kleine Pause verbrachte unsere „Clique“ in der strahlenden Sonne.

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Weiter ging es auf unserer Reise hoch hinaus. Unser Ziel: der Palacio da Pena. Eines der berühmtesten Paläste Sintras, das sich kennzeichnet durch die vielen bunten, verschiedenen Farben. Der Palast befindet sich, wo auch sonst, auf der Spitze eines hohen Berges. In der Burg wurden alle Räume in dem Zustand gelassen, in dem sie früher eingerichtet waren. Riesige Holzbadewannen oder weiche Himmelbetten waren so zu begutachten. Auf der Spitze der Burg hatte man sogar die Möglichkeit, um einen Teil der Burg herumzugehen. Somit war man quasi dem Abgrund unheimlich nah – dafür bekam man jedoch eine schöne Aussicht geboten.

Cabo da Roca

Unser letztes Ziel auf der Reise war Cabo da Roca. Dieser Ort ist der westlichste Punkt des europäischen Festlandes. Tiefen Klippen und spitzes Gestein machen diesen Ort markant und erinnerten mich ein wenig an die Klippen des „Cliffs of Moher“ in Irland. Der Wind wehte eiskalt, doch die Sonne strahlte ihre Wärme in unsere Gesichter. Ein farbiger Leuchtturm kontrastiert mit der natürlichen Umgebung und machte diesen Ort noch einprägsamer. Die Tiefe der Klippen waren einfach umwerfend. Am liebsten wäre ich dort nicht mehr fortgegangen!

Lissabon und meine Reisen in die kleinen Nebenorte faszinieren mich bis heute. Am liebsten würde ich sofort wieder an diesen Ort zurück. Der Länge meines Eintrages entsprechend kann man ja sehen, wie viel ich dort erlebt habe.

Ich musste ich viele Dinge weglassen und kürzen, was mir nicht unbedingt leicht viel. An dieser Stelle möchte ich noch ein GANZ GROßES DANKE an alle sagen, die diesen Ort für mich zu etwas Besonderem gemacht haben. Und hier können sich einige angesprochen fühlen!

Thanks to all my friends in Lisbon, you made this place so special to me. I probably will come back soon, so you don’t have to wait any longer for my return 😀 I just miss you too much! See you soon.

XOXO, Carolina

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