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Meine einmonatige Italienreise – für mich das erste Mal in diesem Land, für mein Auto Luigi die Erkundung seiner Wurzeln. Mit dabei natürlich auch meine liebe Reny.

P1120374Foto 1Das Auto vollgepackt bis oben hin, machen wir uns zunächst auf Richtung Österreich und Schweiz. Gut gelaunt, mit toller Musik und jede Menge Gesprächsstoff verflog die Zeit nur so im Flug. Ca. 5P1120382 Stunden sollte uns die Fahrt brauchen. Eine schweizer Viniette hatten wir bereits und die sogenannte Korridorviniette für Österreicher kauften wir direkt vor dem Pfändertunnel für 2€. Nach der Hälfte der Zeit, machten wir dann einen Fahrerwechsel.

Als wir dann endlich in die Innenstadt Mailands gefahren kamen, konnten wir uns vor Einbahnstraßen gar nicht mehr retten. Auch das Parken fiel nicht gerade leichter. In Italien gelten nämlich ganz spezielle Parkregeln: gelbe Linien – nur für Anwohner, blaue Linien – kostenpflichtiges Parken, weiße Linien – kostenloses Parken. Das Problem dabei: es gibt in der ganzen Stadt leider nur eine handvoll „weiße Parkplätz“. P1120347In Mailand gibt es noch eine weitere Regel für Autofahrer: sobald man in die Stadt eingefahren ist, hat man 24 Stunden Zeit, sich ein sogennantes AREA C Ticket zu zulegen und das auf sein Auto zu registrieren. Zum Glück hatten wir einen netten, italienisch sprechenden Concierge, der das für uns übernommen hat. Reny und ich merkten schnell: mit einem Auto in Italien unterwegs zu sein, fordert eine Menge Arbeit. Irgendwie hatten wir es dann letztendlich doch geschafft mein Auto Luigi abzustellen und kamen erschöpft im Hostel (The Monastery Hostel) an. Unsere Erwartungen hierbei wurden leider zu tiefst enttäuscht, doch wir wollten uns unseren Aufenthalt zusammen in Italien nicht vermiesen lassen.

DSCN4645Somit machten wir uns hungrig auf den Weg das nächtliche Leben Mailands zu erkunden. Auf dem Weg entdeckten wir eine alte Bibliothek. Ein wunderschönes Gebäude mit einem noch schöneren Innenhof mitten in der Stadt. ??????????Der erste Eindruck der Stadt war also kein schlechter. Als wir uns nach ewigem Hin und Her endlich für ein Restaurant entschieden hatten, fanden wir heraus, dass dieses zu einem Cocktail sogar noch ein kostenfreies Buffet anbot. Dazu noch noch vier Stunden quatschen und der Abend war perfekt.

Am nächsten Morgen machten wir uns gleich ganz früh auf Richtung Shopping. Das soll Mailand ja bekannt sein. Wir waren sogar so früh, dass noch alle Läden geschlossen waren uns wir erst einmal einen Kaffee trinken gegangen sind. Das kleine Café, für das wir uns entschlossen hatten hieß „Pasticceria S. Gregorio Sas“ und war einfach nur zuckersüß und supergünstig. Am Nachbartisch saß ein großer Stoffhase und trank dort seinen Tee. Wir waren umgeben von riesen großen Schoko-Ostereiern, die sehr typisch für das Osterfest in Italien sind. Wir fühlten uns pudelwohl.

Danach began der Shopping-Marathon. Ich kann euch nicht mehr sagen in wie vielen Läden wir waren, doch es waren zahlreiche. DSCN4697Die engste Ansiedelung von Kleidungsgeschäften ganz Europas befindet sich hier, in der Corso Buenos Aires. Wir hätten noch weitere Stunden dort verbringen können, doch irgendwann schrie der Geldbeutel nach einer kleinen Pause. Mit Tüten von Stradivarius, Yamay, Zara oder ähnlichem bepackt, entschlossen wir einwenig zu rasten und führten unsere Stadttour am späten Nachmittag fort.

Galleria

Ich hatte in meinem TripAdviser über Mailand über eine besondere Halle gelesen, die atemberaubend schön sein soll, die Galleria V Emanuele. Ebenfalls sollten dort Shoppingmöglichkeiten geboten werden. Wir kamen dort an und die Halle war wirklich eindrucksvoll. So etwas hatte ich noch nie zuvor gesehen. Eine gigantische Größe, die mit ihren goldenen Farben nur so funkelte. Um uns herum nur die teuersten Läden und Cafés – dennoch die verschiedensten Menschen aus aller Welt. Wir trafen auf zwei Halbitaliener, die mit der anderen Hälfte deutsch waren. P1120317P1120314Sie zeigten uns in der Galleria V Emanuele Halle ein Mosaik auf dem Boden. Es war ein Bild von einem Ochsen. Begibt man seine Ferse auf dessen edelstes Teil und dreht sich auf ihr im Kreis, bringt dieser einem anscheinend Glück. Da hoffen wir mal das Beste!

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Sobald man aus der Halle auf der anderen Seite hinauskommt steht man schon direkt auf dem berühmten Piazza del Duomo. Dessen Kirche mit seiner außergewöhnlichen Architektur nur so strotzt. Meistens ist ja so, dass die Kirchen von Innen erst ihre wahre Schönheit zeigen, doch bei diesem Duomo ist bereits die Außenfasade so unglaublich, dass man fast aus den Latschen kippt!

Auf dem Platz selbst wimmelt es nur so von Tauben und auch von Menschen, die einem Armbänder oder Uhren verkaufen wollen. Und dennoch, dieser Platz ist meiner Meinung nach das Herz Mailands. Von hier aus sieht man die edle Galleria V. Emanuele, die gigantische Kirche und hat einen Blick auf zahlreiche Shoppingstraßen. Genau die Dinge, die Mailand ausmachen.

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Zum Abschluss unseres Mailandaufenthaltes zeigten die zwei Jungs zuerst noch ein wenig die Stadt und luden uns dann noch in eine Bar namens „Miami Bar“ zu einem Cocktail ein. Nette Location, aber irgendwie war kein Mensch außer uns da 😀 Wir amüsierten uns trotzdem sehr und genossen unseren letzten Abend in Mailand.

Am nächsten Morgen machten wir uns früh auf Richtung Verona. Bald erzähl ich euch mehr darüber!

XOXO Carolina

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