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100_1460Nun muss ich sagen, es ist nicht mein erstes Mal, dass ich meinen Fuß auf den Stadtstaat Singapur setzte. Dieser Ort ist wirklich einer meiner Lieblingsorte auf der Welt und da reist man schon mal 4 – 5 Mal hin.

Deshalb ist es mir eine Herzensangelegenheit, endlich diesen Beitrag schreiben zu dürfen. Singapur verzaubert mich jedes Mal aufs Neue und zeigt mir immer wieder andere Plätze und Besonderheiten, die ich zuvor nicht entdeckt hatte. 100_0249Übersetzt nennt sie sich, die Löwenstadt und weil sie sich am Wasser befindet, auch der Fisch. So kommt es, dass der „Merlion“ das Wahrzeichen wiederspiegelt – halb Löwe, halb Fisch.

Die größte Besonderheit dieser Stadt für mich ist, dass sie es so vielen verschiedenen Kulturen erlaubt, nebeneinander zu leben. Chinesen, Malaien, Inder, Vietnamesen oder Menschen aus Pakistan – hier findet man alles und jeden. Dabei spielen nicht nur deren verschiedene Kulturen mit Essen, Kleidung oder Glaube eine Rolle, Singapur nimmt seine Rolle als internationale Plattform ziemlich ernst. Dieses Jahr habe ich pakistanische Männer kennenlernen dürfen, die an den Rugby Meisterschaften teilnahmen oder auch welche, die für das große Cricket-Tunier in Singapur aus aller Welt angereist kamen. Singapur ist sehr oft Austräger sportlicher Aktivitäten, sowie dieses Jahr wieder mit Formel 1. Dafür sind dann schon Monate vorher die Ampeln waagrecht angebracht und die Tribünen aufgestellt. P.S. Bucht in dieser Zeit keine Hotels in Innenstadtnähe – unmöglich zu bezahlen!

Die Anreise nach Singapur erfolgte bei mir ab Frankfurt mit einer Direktverbindung. Ich flog nach langer Zeit einmal wieder mit meiner ganzen Familie. Mama, Papa, Bruderherz und Paul – alle waren sie dabei. Wir waren schon ganz aufgeregt, mal wieder ins Land unserer Träume zu reisen und verbrachten die Zeit in der Lounge mit Entspannen und Fischkrätenzöpfe flechten (danke Nadine an dieser Stelle fürs Beibringen!). Teddy Paul fühlte sich dort gleich pudelwohl und brachte auch meine ganze Familie zum Schmunzeln. Vor allem beim Mitlesen der Comics meines Bruders war er Feuer und Flamme. Zu essen gab’s dort natürlich auch reichlich doch ehe wir uns die Mägen vollschlagen konnten, ging es auch schon Richtung Flugzeug – dem Südosten der Welt entgegen.

Im schwülen Singapur angekommen, bekam mein Gesicht vor lauter Grinsen bereits einen kleinen Muskelkater. Ich war endlich da. Im Taxi auf der anderen Seite wie üblich (!!) eingestiegen, machten wir uns auf dem Weg zum Hotel. Wer hier Angst vor der Sprache hat, den kann ich nur beruhigen – offizielle Amtssprache ist nämlich erstmal Englisch. Doch wie bereits erwähnt ist Singapur multikulturell und somit wird auch Chinesisch, Malaiisch und Tamil gesprochen.

Wenn ich über Kulturen rede, dann spreche ich sofort immer gerne über lokale Spezialitäten. Von einigen weiß ich inzwischen sogar, wie man sie kocht, dennoch schmecken sie in Singapur selbst irgendwie doch anders. Durch diese Gerichte sollte man sich unbedingt einmal durch probiert haben:

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  • Satay — Fleischspieße, serviert mit Erdnusssoße oft auch Chilisauce und dazu Gurke und Zwiebeln / bekommt man sehr gute in China Town
  • Laksa — Kokosnuss-Curry-Suppe mit Reisnudeln und Shrimps / verschiedene Variationen sind möglich, vor allem aber Meeresfrüchte sind populär
  • Hainanese Chicken Rice — gedünstetes Hähnchen mit Duftreis und Chili-Soße / da es aus China kommt, vorzugsweise in Chinatown zu finden

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  • Chilli / Pepper Crab — hartschalige Krebse mit einer Tomaten-Chili-Soße oder einer scharfen Pfeffersoße / am besten am Harbour zu bekommen, in einem Restaurant direkt am Strand
  • Fish Head Curry — in scharfer Currysoße gegarte Fischköpfe mit Gemüse und Reis / das Beste gibt’s im Vivo City Shopping Center ganz oben im Food Court
  • Durian — eine tropische Singapur-typische Frucht. Sie stinkt wahnsinnig und ich habe großen Respekt vor ihr – doch probiert haben sollte man sie mal. Schmeckt anders als sie riecht.
  • Kaya —  ist eine Art Marmelade bestehend aus Eiern, Zucker und Kokosnussmilch. Isst man mit salziger Butter darunter zum Frühstück. Etwas ganz besonderes und ganz leckeres! Mein Lieblingscafé dazu ist das Coffee & Toast bei der City Mall U-Bahn Station. Die Kette gibt’s eigentlich so gut wie überall, ist super schnell und super günstig. Ich glaub ein Stapel voller Toasts kostet unter 1€ und der Kaffee liegt sogar noch mehr darunter. Perfekter Frühstücksort!
  • Dim Sum — kleine, gefüllte Teigtaschen, die in Bambuskörben gedämpft werden. Mein absoluter Favorit und ein Muss bei jedem Singapurbesuch! Mein Lieblingsrestaurant dafür: DIN TAI FUNG! Man muss zwar zu den Rushhours ein bisschen anstehen, aber das Warten lohnt sich wirklich! Man bekommt schon mal eine Menükarte, auf der man während des Wartens ankreuzen kann, was man bestellen möchte. Serviert wird zum Essen immer kostenloser Jasmin Tee. Probiert unbedingt: Dumplings gefüllt mir Pork oder Shrimps – oder die Spezialität (die auch Tom Cruise dort schon gegessen hat) „Truffle Xiao Long Bao“, Trüffel-Dumplings. Außerdem den „Oriental Salad in Special Vinegar Dressing“ und die „Dan Dan Noddle“, die Nudeln in einer Erdnusssoße – KÖSTLICH. Ihr seht schon, ich komme wieder ins Schwärmen.

IMG_0804Die beliebteste und günstigste Variante, all diese Gerichte an einem Ort zu treffen ist, in ein sogenanntes „Hawker Center“ zu gehen. Eine Ansammlung vieler kleiner Straßen-Speisen-Wägen, die sehr günstig und vor allem hygienisch sind. Auszeichnungen wie ein großes „A“ an der Scheibe weisen auf exzellente, hygienische Verhältnisse hin. Hygiene ist aber generell ein großes Thema. Wer aufgrund einer Speise dort eine Lebensmittelvergiftung bekommen sollte, darauf ins KrankenhausIMG_0807 geht und erzählt wo er am Vortag gegessen hat, kann den Bankrot eines Restaurants bewirken. Dieses Ereignis kommt nämlich sofort am nächsten Tag in der Tageszeitung (die – nebenbei gesagt – unglaublich viele Seiten hat) und der Laden wird nie wieder irgendwelche Gäste sehen. So schnell kann das in Singapur gehen. Darum auch die extreme Hygiene.

„Food Courts“ sind die verbesserten Versionen der Hawker Center. Da sich diese meist unter freiem Himmel befinden, gibt es auch keine Air-Kondition. Food Courts dagegen sind klimatisiert. Solche findet man in JEDEM Einkaufszentrum entweder im Untergeschoss oder unter dem Dach. Sie werden auch als „Food Republic“ bezeichnet. Auch hier kann man allerlei verschiedene asiatische Gerichte finden, diese werden dann aber vielleicht 1-2$ teurer sein.

Restaurants gibt es in Singapur natürlich auch zur Genüge. Von High Class Restaurants bis zur günstigen Traditionsküche gibt es fast alles. Ich gebe euch von beiden Kategorien meine Lieblingsrestaurants.

Jedes Mal wird in diesem Restaurant einer unserer Geburtstage gefeiert (dann gibt es nämlich 10% Rabatt – aber psshhd), doch dieses Mal war der Hochzeitstag meiner Eltern dran. Morton’s – The Steakhouse. Das absolut beste Steakrestaurant dieses Planeten, mit dem wohl besten Schokoladenkuchen überhaupt. Ihr dürft zweimal raten, in welche Kategorie dieses Restaurant gehört. Aber es lohnt sich wirklich jedes Mal! Der Service ist einmalig. Man bekommt ein Ständchen gesungen, eine personalisierte Menükarte oder auch ein Foto mit Glückwünschen zum Abschluss – dort bekommt man das komplette Packet. Wie in einem Bilderbuch.

Das andere Restaurant, das ich euch nur wärmstens empfehlen kann befindet sich in Little India. Dieses Mal war mein Besuch dort auch der erste und ich war wirklich gespannt, was mich dort erwarten würde. Der Concierge kündigte es an mit „dem besten indischen Restaurant ohne Touristen“ Little Indias. Das war mal eine Ankündigung, dachte ich mir. Doch ich wurde nicht enttäuscht. Das war tatsächlich das beste, indische Essen, dass ich jemals in meinem Leben gegessen hatte. „The Banana Leaf Apolo“ haute mich nicht nur mit purer Gastfreundschaft um, es war vor allem das Essen, das mich von den Socken riss. Frisches, warmes Naanbrot mit einem Hühnchen Curry und in Spinat-Kokos eingelegter Käse, serviert auf einem Bananenblatt – ich war hin und weg. Ich hätte mich in das Zeug reinlegen können 😀 Aber probiert es selbst, es ist ein Genuss!

Als wir uns schließlich durch ganz Asien probiert hatten, war es für uns an der Zeit, über unsere weitere Reiseroute nachzudenken. Unser Reisebüro des Vertrauens (dazu gleich mehr) hatte einen Stand auf einer großen Messe, zu der wir uns dann auf den Weg machten. Vor Ort kam uns gleich unsere Lieblingsangestellte entgegen gesprungen und fragte uns „Same like always?“. Damit war gemeint: ein Reiseziel nicht weiter weg als 3 Stunden mit dem Flugzeug, am Meer gelegen und mindestens 4 Sterne. Das waren jedes Jahr unsere Kriterien. Uns war egal welche Insel, welche Sprache, welche Währung – Hauptsache am Meer.

Zu diesem Reisebüro gingen wir bereits seit Jahren. Es heißt MISA TRAVEL (Link gibt es hier) und bietet Flüge mit Hotels bis zu 80% günstiger an, als wenn man es von Deutschland aus buchen würde. Das ist natürlich vorteilhaft und lässt uns jedes Jahr dorthin schwirren. Zuerst nach Singapur. Ein paar Tage ankommen. Flug buchen. Urlaub genießen. So wird das gemacht und hat bis jetzt jedes Jahr geklappt.

Dieses Mal hatten wir eigentlich Kambodscha oder Vietnam angedacht – letztendlich wurde es dann allerdings doch BALI! Danach hieß es also, nichts wie ins Hotel und am nächsten Tag würde es ab Richtung Indonesien gehen.

Ich war so gespannt! Ich hatte schon so viel über Bali gehört. Vor allem der Film „Eat Pray Love“ hatte meine Meinung stark geprägt. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. Im nächsten Beitrag erfahrt ihr, ob diese erfüllt oder enttäuscht wurden! S T A Y  C U R I O U S ❤

XOXO Carolina & Familie

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Nützliche Informationen:

Morton’s The Steakhouse
Mandarin Oriental Singapore
Fourth Storey, 5 Raffles Avenue Marina Square, Singapore Phone: 65-6339-3740
Opening Hours: 5:30am – 11pm (Mon – Sat) 5am – 10pm (Sun)
 
The Banana Leaf Apolo
54 Race Course Rd, Singapore 218564
Phone: +65 6293 8682
Opening Hours: 10:30am – 10:30pm (Mon – Sun)
 
Misa Travel Reisebüro
531A Upper Cross St, Singapur 051531
#03-106 Hong Lim Complex
Phone: +65 6538 0318
Email: sales@misatravel.com
Opening Hours: 9am – 6pm (Mon – Fr) 9am – 1pm (Sat)
 
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