Schlagwörter

, , , , , , , , , ,

Hallo ihr Lieben!

Bei diesen heißen Temperaturen wünscht man sich doch nichts sehnlicher, als ein kühles Getränk und eine milde Meeresbriese, während man sich in der Sonne bräunt. Aber Moment mal – Meeresbriese? Die finde ich aktuell in meinem Garten nirgends. Hmm… dann muss ich wohl wieder etwas Kopfkino einschalten.

DSCN2624 Koh Phi PhiWer schon einmal in Thailand war, der weiß, dass dort so gut wie jeder Strand wunderschön und das Meer nahezu perfekt ist. Doch die Frage, die einen bei der Planung immer quält ist doch: wohin soll ich gehen? Oft sieht man den schönsten Strand vor lauter Traumstränden nicht mehr. Aber keine Sorge, ich habe euch verschiedene Strände rausgesucht und werde euch nach und nach die besten der besten hier vorstellen.

Heute möchte ich euch die Traumstrände von Koh Phi Phi zeigen. Da die Phi Phi Inseln eigentlich eine ganze Reihe von kleinen Inseln sind, habe ich mir drei rausgepickt.

Wohnen kann man wahrscheinlich am besten und günstigsten auf der Hauptinsel Koh Phi Phi Don. Da dieser Inselteil der wohl beliebteste bei den Touristen ist, ist er auch der am günstigsten. Man denkt das wahrscheinlich nicht, aber wo die meiste Auswahl besteht, gibt es auch die größte Konkurrenz. Dadurch kann man dort relativ günstig hausen. Doch nicht nur zum Wohnen ist Koh Phi Phi Don am besten geeignet, auch wenn es um die Anreise geht liegt diese Insel weit vorne. Man muss – ob man will oder nicht – mit dem Boot bzw. Schiff anreisen. Anders ist das (leider) nicht möglich. Ich persönlich finde das großartig, da ich so eine Anreise immer als Abenteuer betrachte, anderen wird davon schlecht. Aber wie gesagt, hier hat man keine Wahl.

DSCN2634 Koh Phi PhiIch persönlich bin mit dem Schiff von Phuket aus gefahren. War nicht wirklich teuer, ich glaube um die 10€ und es sind rund eine Stunde Fahrt mit Sicherheitswesten und allem Drum und Dran. Es ist auch eine Anreise von Krabi aus möglich, wer aus dieser Richtung kommt. Ich empfehle vor Ort einfach an den Hafen zu gehen und das Ticket vor Ort zu kaufen. Das ist easier als sich durch eine Agentur oder online übers Ohr hauen zu lassen.

Auf der Hauptinsel angekommen überrumpeln einen Massen von Menschen. Zuerst muss man eine Gebühr zahlen, um auf die Insel zu dürfen (das ist okay so, da sie das Geld zum Säubern der Insel nehmen). Danach schaut man suchend nach einem Schild mit seinem Namen oder Hotel. Wer sein Hotel dort gebucht hat, sollte unbedingt den Shuttle-Service vom Hotel selbst benutzen. Vor Ort geht es so drunter und drüber, man wüsste alleine nicht wohin.

Wir wurden mit einem Speedboot abgeholt. Der Spruch des Fahrers „Lasst das Gepäck da, ein anderer Fahrer bringt es nach“, hatte mich schon ziemlich verunsichert, aber ich wollte ihm einfach mal vertrauen. Nach einer 20-minütigen Fahrt mit einer kühlen Meeresbriese (da haben wir sie!) erreichten wir das Hotel. Naja, wir hatten es fast geschafft. Weil das Wasser so niedrig war (es war gerade Ebbe) wurden wir wahrhaftig von einem Traktor abgeholt. Und ich meinte damit nicht von einem Steg – der Traktor fuhr durchs Wasser. So etwas hatte ich noch nie gesehen, ich musste so lachen und konnte meinen Augen nicht trauen.

Eine komplette Bucht erwartet uns im Nordosten der Insel, die dem Hotel gehörte. Das hieß: kaum andere Touristen, keine Verkäufer am Strand – einfach Ruhe. Das Hotel an sich war auch wirklich schön. Wir waren im „Phi Phi Island Village Beach Resort“ und höchst zufrieden. Die Nächte waren bezahlbar, die Poolanlage gigantisch und das Wasser einfach ein Traum. Die Poolbar im Pool selbst, bot einem kühle Erfrischungen und meine geliebten, frischen Kokosnüsse. Am allermeisten hat mir dort allerdings die Landschaft gefallen. Wir erlebten unglaublich schöne Sonnenuntergänge und es gab Hängematten zwischen riesigen Palmen in denen man sich fallen lassen konnte. Ein wahrhaftiges Paradies zum Entspannen!

Das Essen dort war auch sehr besonders. Geboten wurden einem eine Vielzahl an Buffets, die für jeden Geschmack etwas zu bieten hatten. Von frisch Gegrilltem, einer Pastabar mit außergewöhnlichen Nudelsorten, traditionelles Thai-Food bis hin zu zuckersüßem  Nachtisch mit regionalen Früchten, von denen man zuvor nie gehört hatte. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie gesättigt man jeden Abend dort weg ging.

Neben all diesen Köstlichkeiten wurden einem auch die traditionellen Tänze der Insel präsentiert. Nicht als großer Showact, sondern eher im kleinen Kreise als intime Vorstellung – richtig authentisch. An anderen Tagen beglückte uns eine hübsche, thailändische Sängerin mit ihrem Gitarre spielender Freund mit ihrer Musik. Sowas finde ich immer ganz besonders toll.

Die zweite Insel, die ich euch mit aller Freude heute zeigen möchte, nennt sich Mosquito Island. Mit dem Boot wunderbar von Phi Phi Don erreichbar und der perfekte Ort zum Schnorcheln. Doch auf die Insel selbst würde ich mich nicht wagen. Sie besteht aus Naturgewalten von skurril bearbeiteten Felsformationen und Höhlen, aus denen es spuken soll. In diesen soll es von Fledermäusen nur so wimmeln und Moskitos sollen dort ihr Zuhause gefunden haben. Aber zum Schnorcheln ist es wirklich ein Traum dort. Das klare, türkise Wasser offenbart die ganze Schönheit der Unterwasserwelt. Überwiegend noch lebende, also bunte Korallen gibt es dort noch. Umgeben von farbenfrohen Fischschwärmen schnorchelt man in die Tiefen. Man sollte unbedingt Brot zum Anfüttern mitbringen, dann sieht man vor Fischen kaum noch etwas anderes. Hier gibt es wirklich mit Abstand das schönste Riff – da können die Malediven kaum mithalten. Also definitiv sehenswert.

Zu guter Letzt komme ich zu einer Insel namens Bamboo Island. Dort wurden schon einige Filme gedreht, wie z.B. The Beach mit Lenoardo DiCaprio. Bamboo Island hat in etwa die Form einer Glühbirne und ist ca. 650 Meter lang und ca. 500 Meter breit. Es gibt Teile dieser Insel, die von Touristen überlaufen sind und wiederum andere, die völlig unberührt sind. Wir hatten uns vorgenommen beides zu erkunden.

DSCN2621 Koh Phi PhiDer überfüllte Part der Insel war übersäht von Asiaten. Wo auch immer man hinsah, sie waren da. Egal ob mit ihren Kameras am Strand oder im Wasser bei den Fischen – sie waren da. So atemberaubend das Wasser auch, so strahlend weiß der Sand auch war, man konnte dort kaum entspannen. Es war ein Erlebnis für sich. Wir gingen weiter in die ruhigeren Ecken.

Dort fanden wir riesige Felsbrocken im Sand, Muscheln die die seltsamsten Formen hatten und das wichtigste: Ruhe. Dieser Ort hatte es mir besonders angetan. Kein Strand der Welt hatte es mir bisher so angetan wie dieser. Ich war schockverliebt und wollte nie wieder weg. Dort geschah es um mich, dort erlebte ich diesen „oh mein Gott“-Moment. Wie ihr sicher ahnen könnt, war das der Grund, warum ich mich so in diese Inseln auf Koh Phi Phi verliebt habe. Diesen Ort kann ich wärmstens empfehlen und würde mir am liebsten sofort dort meine kühle „Meeresbriese“ holen.

Genießt das Wochenende noch schön!

Tausend Küsschen, eure Caro

Advertisements